Ästhetisch Plastische Gesichtschirurgie

Gesichtschirurgie Das Gesicht ist der Spiegel unserer Seele, unserer erlebten Erfahrung. Da der Körper umhüllt werden kann, offenbart vor allem das Gesicht den ersten Eindruck. Es wird einem Menschen zugeordnet und über das Alter und Geschlecht entschieden, über Freundlichkeit, Sympathie und Schönheit und Attraktivität. Jedes Gesicht hat seine eigene charakteristische Harmonie, ein Jeder verändert sein Gesicht mit zunehmendem Alter. Einige Menschen haben Glück und sehen länger jung aus, bei anderen machen sich Alterserscheinungen der Haut früher bemerkbar. Vermeintliche oder tatsächliche Mängel können teilweise überschminkt werden. Wir können ein klein wenig helfen, die Alterungserscheinungen der Gesichtshaut und damit den Gesamteindruck, die Ausstrahlung und das eigene Wohlbefinden zu verbessern.

Durch die Facharztausbildung zur Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie ist Frau Dr. Neubauer auch für die ästhetischen Operationen im Gesicht qualifiziert und besitzt einen anerkannten und zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkt.

In unserer Praxis werden durchgeführt:

Alle Eingriffe sind unter ambulanten Bedingungen gut realisierbar. Die Operationen können unter örtlicher Betäubung und Sedierung, den sogenannten „Dämmerschlaf“ erfolgen. Auch eine Durchführung des Eingriffs in Vollnarkose ist in unsere Praxis möglich. Im Rahmen des ersten Beratungsgespräches zum gemeinsamen Kennlernen wird vor allem erfragt, was stört, welche Korrekturwünsche bestehen und mit welchen Methoden und operativen Möglichkeiten diese Wünsche erfüllt werden können. Es werden die Eingriffe ausführlich erklärt und die Kosten der vorgeschlagenen Leistungen berechnet.
Sollten operative Korrekturen erwünscht sein, wird die OP-Planung mit Fotodokumentation in einem weiteren Beratungsgespräch erfolgen. Eine operative Haut-, Muskel- und Bindegewebsstraffung der durch die Schwerkraft erschlafften Wangenweichteile und der Halsweichteile wird durch eine Straffungsoperation, dem Facelift erzielt.
Diese Operation ist in unserer Praxis nicht möglich, da für ein Facelift ein stationärer Aufenthalt zu empfehlen ist. Eine Straffungsoperation wird sich aber weder auf die Augenregion noch auf die Lippen, nicht auf die Kinnregion und auch nicht auf das Hautbild auswirken. Hier kommen Behandlungen zum Einsatz, die wir nachfolgend vorstellen möchten.

LidkorrekturenLidkorrekturen

Mit zunehmendem Alter verliert die Lidhaut ihre Elastizität, das Gewebe erschlafft. Es zeigen sich erste Anzeichen von Müdigkeit um die Augen. Auch nach einem erholsamen Schlaf gehen Tränensäcke, Augenringe oder Schlupflider nicht mehr zurück. Diese Müdigkeit entspricht oft nicht dem eigenem Lebensgefühl. Eine Straffung des Ober- und Unterlides gibt dem Auge Strahlkraft zurück und lässt das Gesicht wieder frischer und jünger erscheinen. Die operative Korrektur der altersbedingten Veränderungen im Bereich der Lider ist eine der häufigsten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. In der Regel wird die Operation ambulant in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf, auf Wunsch auch in Vollnarkose durchgeführt. Es wird überschüssige Haut entfernt, darunter liegendes Muskelgewebe und das Fettgewebe korrigiert. Der Wundverschluss erfolgt mit sehr feinen Hautfäden, die nach etwa 6 Tagen entfernt werden.

Brauenhebung

Bei besonders tiefem Stand der Augenbrauen kann mit einer Oberlidplastik nicht das optimale Ergebnis erzielt werden. Eine Öffnung des Blickes wird in diesem Fall nur durch ein Anheben der Brauen möglich. Entweder wird die Haut direkt über den Brauen entfernt oder über ein Stirnlift die Stirnhaut geglättet und die Brauen angehoben.

Ohrmuschelkorrektur

Das Abstehen ist die häufigste Fehlbildung der Ohren. Die operative Korrektur kann ab dem 6. Lebensjahr erfolgen, da dann das Ohr genügend ausgewachsen ist. Je nach Fehlbildung wird der Knorpel der Ohrmuschel geschwächt, umgeformt und seine Stellung neu bestimmt. Die Narbe liegt im kaum sichtbaren Bereich auf der Rückseite des Ohres. Die Ohranlegeplastik wird bei Kindern überwiegend in Vollnarkose durchgeführt, Erwachsene können zwischen örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose wählen.

Faltenbehandlung

Faltenbehandlung Für das Entstehen von Falten sind neben dem natürlichen Alterungsprozess der Haut (vor allem durch die Schwerkraft) Umwelteinflüsse, Lebensgewohnheiten, Ernährung, aber auch die tägliche Mimik in Abhängigkeit von Stimmung, Lebenslust und Anstrengung verantwortlich. Als Alternative zur operativen Korrektur der unerwünschten Falten stehen uns weniger invasive, nicht-operative Methoden zur Verfügung, um den Alterungsprozess der Gesichtshaut entgegenzuwirken.

Wir bieten vier Methoden an, die je nach individuellem Befund angewandt werden können:

  1. Injektion von Botulinumtoxin ( z.B. Botox/ Bocouture)
  2. Injektion von vernetzter Hyaluronsäure ( z.B. Belotero)
  3. Injektion von Calziumhydroxylapatit (z.B. Radiesse)
  4. Injektion von nicht vernetzter Hyaluronsäure (z.B. Hyal -System)

Botulinumtoxin

BotulinumtoxinFalten, die hauptsächlich in Bewegung entstehen, sind Mimikfalten. Da sie durch übermäßige Muskelbewegung entstehen, ist es sinnvoll, diese Muskeln zu dämpfen und gezielt ruhig zu stellen. Mit dem flüssigen Medikament Botulinumtoxin gelingt eine zeitweilige Inaktivierung. Es hemmt für einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr die Übertragung von Nervenimpulsen rund um die Injektionsstelle. In Abhängigkeit von der Menge verschwinden die feinen Falten, die starken verlieren an Tiefe. Das Hautbild wird glatter, der Gesichtsausdruck wird entspannter, sollte aber auf keinen Fall maskenhaft wirken. Die Bestimmung der Dosierung und der Wiederholungsinjektion wird individuell bestimmt. Besonders geeignet sind Sorgen- oder Zornesfalten und die „ Krähenfüße“ oder besser Lachfalten. Um Resistenzen zu vermeiden, sollte aus medizinischen Gründen ein Nachspritzen nicht vor 3 Monaten erfolgen.

Migränepatienten profitieren besonders von der Behandlung der Stirnregion, nachweislich lindert die Behandlung mit Botulinumtoxin die Kopfschmerzen.

Eine weitere Anwendung in unserem fachlichen Bereich stellt die Dämpfung einer Überaktion, eines schmerzhaft erhöhten Tonus der Kaumuskulatur dar (im Rahmen einer craniomandibulären Dysfunktion diagnostiziert), der sich vor allem in bis in das Ohr und in die Schläfe ausstrahlende Schmerzen äußert. Es kann eine sichtbare Überfunktion mit Vermehrung der Muskelfasern sehr positiv beeinflussen.

Das Lächeln mit sichtbarem Zahnfleisch (gummy smile) ist häufig nicht erwünscht und ist nicht selten sind im Bereich der Frontzähne und einer Kronenversorgung vorhanden, deren Ränder beim Lächeln ebenfalls zu sehen sind. Auch hier kann in angepasster, sparsamer Dosierung das Medikament Anwendung finden.

Auch bei übermäßiger Schweißsekretion (fokale Hyperhidrose) kann Botulinumtoxin für bis zu einem Jahr entlasten, die Sekretion wird deutlich vermindert.

Hyaluronsäure (Belotero)

HyaluronsäureWenn Falten in Ruhe schon sichtbar werden und stören, so kann die Anwendung des vernetzten, natürlichen im menschlichen Körper vorkommenden Gewebefüllmaterials Hyaluronsäure sinnvoll sein. Wir nutzen Belotero der Firma Merz, das uns in durchsichtiger, gelartiger und gut verträglicher (Allergien sind selten) Form vorliegt. In Anwendung hebt nach Injektion das Hyaluronsäuregel das Hautniveau und gleicht an das umliegende Gewebe wie ein unsichtbares Polster an, funktioniert als Wasserspeicher bei trockenem Hautbild und funktioniert perfekt im Volumenaufbau. Wir empfehlen das Produkt für die Faltenbehandlung (Stirn- und Nasenfalten), es kann aber auch zur Lippenkonturierung, zur Modellation der Ohrläppchen, kleiner Nasenunebenheiten, zur Glättung der Halshautfältchen und des Dekolletes und zum Anheben des Mundwinkels genutzt werden. Je nach Anwendungsgebiet, ob obere, mittlere oder tiefe Hautschicht, kann zwischen den unterschiedlich vernetzten Präparaten gewählt werden. Die Injektionen werden auf Wunsch unserer Patienten unter örtlicher Betäubung durchgeführt, häufig reicht auch die Anwendung einer Betäubungscreme.

CalziumhydroxylapatitCalziumhydroxylapatit (Radiesse)

Dieses Präparat nimmt eine Zwischenstellung in den Behandlungsmöglichkeiten ein. Die in einer sich langsam abbauenden gelartigen Masse vereinten Mikroshären des Calziumhydroxylapatits sorgen für Volumen und stimulieren den Aufbau von Kollagenfasern. Anwendung findet es vor allem bei tiefen Falten, überwiegend nasolabial neben dem Mundwinkel. Es ist besonders für einen tiefen Volumenaufbau geeignet und im Bereich der Halshautfalten. des Dekolletes und des Handrückens. Eine Besonderheit im Gegensatz zur Hyaluronsäure ist die längere Haltbarkeit im Bereich tiefer Falten mit dem Nachteil sichtbarerer Gewebereaktionen, zum Beispiel stärkere Schwellungen nach Injektion. Vorteil: oftmals ist aber eine Wirksamkeit und Zufriedenheit von mindestens einem Jahr durch Patienten zu bemerken!

Formverbesserung der Lippen durch unvernetzte Hyaluronsäure (Hyal-System)

formverbesserung Für alle Patienten, die mit ihrem Hautbild nicht ganz zufrieden sind, Cremes nicht mehr so richtig helfen und die sich an den kleinen „Knitterfältchen“, den feinen Falten an Oberlippe, Wange, Hals und Dekollete stören, bietet sich eine Oberflächenbehandlung an. In die obere Hautschicht wird punktuell in mehreren Schritten der Wasserspeicher Hyaluronsäure appliziert und damit ein sichtbar glättender Erfolg erzielt, der natürlich nicht ewig anhält. Da es nur die oberste Hautschicht betrifft, sollten mindestens zwei Wiederholungsbehandlungen erfolgen, um den Effekt für 6 bis 9 Monate zu stabilisieren. Behandelte sind nach 4 Sitzungen sehr optimistisch und benötigen nach regelmäßigen Injektionen weniger Material, hier ist der Injektionsrhythmus sehr wertvoll. Während der Behandlung reicht meist eine Betäubungscreme und die Kühlung danach.

Narbenbehandlung

Auffällige Narben stellen gerade im Gesicht für den Betroffenen eine starke kosmetische Beeinträchtigung dar. Sie werden als besonders störend empfunden, wenn sie zudem Schmerzen verursachen oder sogar zu einer Einschränkung der Beweglichkeit führen. Es gibt Möglichkeiten, durch eine gezielte Narbenbehandlung nach einer Verletzung oder einer Operation einer unschönen Narbenentwicklung vorzubeugen. Eine operative Korrektur von Narben sollte frühestens 6-9 Monate nach einem Eingriff oder einer Verletzung erfolgen, wenn die Narben bereits etwas aufgehellt sind. Bei funktioneller Beeinträchtigung oder sehr breiter, wulstiger Narbenbildung kann das Narbengewebe entfernt werden, die Wunde wird danach erneut plastisch verschlossen. Bei unzähligen Aknenarben oder einer ausgeheilten wulstigen Narbe kann eine Dermabrasion oder Laserbehandlung die Narben unscheinbarer wirken lassen.

Dermabrasion

Mit dieser Methode können Altersflecken, gutartige Pigmentveränderungen, Narben, insbesondere Aknenarben und die feinen Falten der Lippen behandelt werden. In örtlicher Betäubung oder auch unter Sedierung wird mit einem rotierenden Diamanten die oberste Zellschicht abgeschliffen. Vor dem Eingriff erfolgt eine Herpesprophylaxe. Nach dem Abtragen wird auf die Wunden ein Salbenverband aufgetragen, der täglich erneuert werden muss. Frühestens nach 14 Tagen kann das noch gerötete Areal, die „ Schürfwunde“ vorsichtig überschminkt werden. Bis zu einem halben Jahr ist ein Lichtschutz notwendig, direktes Sonnenlicht und Solarium sind 3 Monate zu vermeiden, damit es nicht zu unschönen Pigmentierungen kommt.

Laserbehandlung

In unserer Praxis kommt der Co2-Laser zum Einsatz. Er ist der „klassische“ chirurgische Laser in der Medizin und kann wie ein Skalpell im Rahmen plastischer Eingriffe der Haut und der Mundschleimhaut und zur Implantatfreilegung genutzt werden. Mit verschiedenen Einstellungen kann er auch als Oberflächenlaser zur Entfernung von Hautüberschüssen (z. B. Fibrome, Warzen), zur Abtragung von Pigmentflecken, störenden Mundschleimhautveränderungen oder zum Nivellieren von Narben und Falten wie bei der Dermabrasion eingesetzt werden.

Dermato-Chirurgische Tumoroperationen mit Rekonstruktion

Unsere Haut muss sehr viel ertragen: täglich wird sie den veränderten Umweltbedingungen und der steigenden UV-Belastung ausgesetzt. So entstehen Hautveränderungen, die gut- oder bösartig sein können, z. B.

Bei den gutartigen Hautveränderungen gibt es nicht nur kosmetische Gründe für eine Behandlung. Durch Wachstumsdruck können sie auch Schäden am umliegenden Gewebe verursachen. Bösartige Veränderungen der Haut sollten unbedingt entfernt werden. Bei zerstörendem, schrankenlosem Tumorwachstum in das Nachbargewebe drohen funktionelle und ästhetische Beeinträchtigung. In der Regel wird einzeitig operiert. Bei unklarem Befund oder schlecht sichtbaren Tumorgrenzen wird in mehreren Schritten vorgegangen: Durch eine Probeentnahme wird die genaue Diagnose gestellt. In einer weiteren Operation wird der Tumor mit Sicherheitsabstand entfernt und direkt in ein histopathologisches Labor geschickt. Es wird mikroskopisch untersucht, ob wirklich alle Ränder tumorfrei sind. Wenn der Tumor vollständig entfernt wurde, kann im letzten Schritt der Defekt plastisch verschlossen werden. Zur Rekonstruktion werden Lappenplastiken und Hauttransplantationen angewandt. Die überwiegende Zahl dieser Eingriffe wird in örtlicher Betäubung vorgenommen, nur in seltenen Fällen ist eine Sedierung oder Narkose notwendig. Die operative Behandlung von Hauttumoren der Kopf-Hals-Region ist ein weiterer Schwerpunkt des Leistungsspektrums unserer Gemeinschaftspraxis. Als Fachärztin für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie ist Frau Dr. Neubauer für diese Operationen besonders ausgebildet worden.

Atherome, auch: Talgdrüsenzysten

Diese Zysten sind gutartig und treten oft bei Aknepatienten im Gesicht auf. Kommt es zur Infektion, muss eine Entlastung erfolgen. Eine vollständige Entfernung ist bei zunehmendem Wachstum in jedem Fall sinnvoll. Gutartige Tumore können ohne großräumige Opferung des umliegenden Gewebes entfernt werden.

Entfernung störender Muttermale, Leberflecke auch: Pigmentnavi

Naevi sind eigentlich völlig harmlos. Es sind Hautunregelmäßigkeiten, die aufgrund einer Ansammlung von Zellen, die häufig auch Pigmente produzieren, sichtbar werden. Wenn sich ein Muttermal verändert, sollte vom Hautarzt geprüft werden, ob es Hinweise auf einen Übergang in eine krankhafte Hautveränderung, z. B. Melanom gibt. In solchen Fällen sollte es operativ entfernt und auch vom Pathologen untersucht werden.

Basalzellkarzinome, auch: Basaliome

Das Basaliom ist der am häufigsten vorkommende Hauttumor und tritt zu 80% im Gesicht auf. Er entsteht meist im höheren Lebensalter. Risikofaktoren sind die UV-Lichtschäden, empfindliche Haut, aber auch Menschen unter Immunsuppression sind neben der seltenen Erkrankung des Basalzellnaevussyndroms (z. B. Gorlin-Goltz-Syndrom) besonders betroffen.

Diese Tumore sind örtlich bösartig, da sie das Nachbargewebe zerstören, bilden aber äußerst selten Metastasen, streuen also kaum. Basaliome werden mit einem kleinen Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt und sind damit ausreichend behandelt. Eine Nachbetreuung ist allerdings sehr wichtig, da sich auch an anderen Hautstellen ein Basaliom entwickeln kann.

Plattenepithelkarzinom

Es ist von der Entstehung her dem Basaliom sehr ähnlich und ist der zweithäufigste Hauttumor, tritt zu 90% im Gesicht und überwiegend bei Männern im Bereich der stark sonnenbelichteten Hautbezirke: Nase, Ohren, Stirn auf. Oftmals bestanden in diesen Bereichen schon „Vorstufen“ (Präkanzerosen), die so genannten aktinischen Keratosen. Es kommt zu Rötung, Schuppung, Krustenbildung, Verhornung oder zu Geschwürbildung: die Defekte heilen nicht mehr ab. Dieser Tumor muss vollständig im Gesunden entfernt werden und danach sollte man in regelmäßiger (haut)ärztlicher Kontrolle bleiben.

Malignes Melanom

Ganz besonders durch UV- Lichtexposition entsteht dieser bösartige Tumor, der schnell streut und die häufigste durch Hauttumoren bedingte Todesursache darstellt. Besonders gefährdet sind hellhäutige Menschen. Ein höheres Risiko besteht auch bei hoher Anzahl an Pigmentflecken, Muttermalen oder wenn bereits Melanomvorläufer (dysplastische Naevi) entstanden waren. Bei rechtzeitiger Erkennung und vollständiger, radikaler Entfernung bestehen sehr gute Heilungschancen. Das Melanom wird in Abhängigkeit vom Tumorstadium weiterbehandelt. Sollte zusätzlich eine Immuntherapie oder Strahlentherapie notwendig sein, wird diese in spezialisierten Zentren (z. B. Universitäts-Hautklinik Leipzig) durchgeführt.