Zhanimplantat Ablauf einer Behandlung

Röntgen Der Ablauf für Zahnimplantation umfasst fünf grundlegende Schritte:

  1. Diagnose
  2. Vorbehandlung
  3. Zahnimplantation
  4. Implantatversorgung
  5. Nachsorge

Die Diagnosestellung:


Zu Beginn gilt es durch eine eingehende Untersuchung Ihre aktuelle Ausgangssituation aufzunehmen und in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt eine für Sie zugeschnittene Therapie auszuwählen. Auch sind Röntgenaufnahmen, Gipsmodelle oder bei komplexen Fällen gar eine dreidimensionalen Röntgendarstellung notwendig, um Ihren individuellen Fall fachgerecht planen zu können. Unter Einbeziehung aller Vorteile, Risiken und Alternativen werden wir mit Ihrem Zahnarzt die für Sie bestmögliche Therapie auswählen.

Prophylaxe

Die mögliche Vorbehandlung:


Die Vorbehandlungen sind ein elementarer Teil der Implantationstherapie, da diese Ihrer allgemeinen Mundgesundheit zu Gute kommen und den Implantationserfolg auf Dauer sichern. Der Umfang variiert von Patient zu Patient und kann Schritte wie eine professionelle Zahnreinigung, Karies- und Zahnfleischbehandlung durch Ihren Hauszahnarzt oder auch Knochenaufbauten im Implantationsgebiet beinhalten. In jeden Fall ist aber Ihre persönliche Mitarbeit,vor allem. in Sachen Mundhygiene von größter Wichtigkeit.

Das Einbringen der Implantate:


Implantate in der modernen Zahnmedizin sind seit über 30 Jahren anerkannt und erfolgreich erprobt und mittlerweile absolute Routineeingriffe, vor allem in chirurgisch orientierten Praxen. Die Implantation als ein chirurgischer Eingriff wird mit sicherer Schmerzblockade unter lokaler Betäubung durchgeführt. Falls Sie zahnärztliche Behandlungen in Stresssituationen versetzen, ist natürlich auch eine angstlösende Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose durch eine Narkoseärztin ohne Weiteres möglich. Die Dauer des Eingriffs ist abhängig vom Umfang der Implantation und wird vom Patienten oft als wenig belastend empfunden. Es können hierbei oftmals schon während der chirurgischen Behandlung Maßnahmen ergriffen werden, um den Knochen aufzubauen oder das Knochenangebot zu optimieren. Prinzipiell wird nach einem kleinen Zugang am Kieferknochen eine aufsteigende Bohrung durchgeführt, um anschließend eine absolut gewebeverträgliche Titanschraube einzubringen. Nach dem festen Einsetzen der Implantate braucht der Kieferknochen erst einmal Zeit, um eine dauerhafte knöcherne Verbindung mit dem Implantat einzugehen. Die Einheilzeiten varieren von mindestens 3 Monaten bis hin zu 9 Monate. Während dieser Zeit müssen sie natürlich nicht auf Ihre Zähne verzichten, da für jeden Patienten ein individuelles Provisorium angefertigt wird oder bestehende Prothesen umgearbeitet werden können. Nach abgeschlossener Einheilung wird über einen minimalen und gewebeschonenden Zugang die bestehende Implantat-Abdeckschraube entfernt und durch eine Einheilkappe ersetzt, um einen optimalen Zahnfleischdurchtritt der späteren Implantatkrone zu erzielen.

Das Einbringen der Implantate
Der dichte Wundverschluss nach Implantation
Implantat mit Einheilkappe nach der Einheilungszeit
Das Einbringen des künstlichen Zahnstumpf
Das Implantat mit Kronenstumpf im Längsschnitt
Das Aufzementieren der Implantatkrone

Die Implantatversorgung:


Unter der Implantatversorgung versteht man die nichtchirurgische Eingliederung des Implantataufbaus. Dieser Aufbau kann sich je nach anatomischen Gegebenheiten und Wunsch des Patienten deutlich unterscheiden. So stehen u.a. einzelne Kronen, mehrgliedrige Brücken, Befestigungshilfen für eine hochwertige Prothese oder auch weitspannige festsitzende Brücken zu Verfügung.

Nachsorge

Die regelmäßige Nachsorge:


Herzlichen Glückwunsch, Sie können nun die bestmögliche Versorgung aus der modernen Zahnmedizin Ihr Eigen nennen. Vor lauter Freude während des Lachens, Essens und sorglosen Küssens sollten sie aber die gründliche Pflege Ihres Implantates und Ihrer Zähne nicht vergessen. Denn nur durch eine optimale Reinigung (auch durch professionelle Zahnreinigung) und regelmäßige Kontrollen können irreparable Schäden vorgebeugt und der langfristige Erfolg gesichert werden.